Zu Weihnachten XBox, Android & Co.

Posted: November 29, 2010 in Uncategorized

Passend zu der eingeleitet Weihnachtszeit stellt sich für mich die Frage: Was schenken?!

Ich werde jetzt schon irre, wenn ich durch die Einkaufscenter renne (nur um ein Paar Socken zu kaufen) und dafür 45 Minuten brauche, weil die Läden einfach maßlos überfüllt sind. Wie soll ich denn denn meine Weihnachtseinkäufe überstehen, wenn Mutti Ursula mit Sohn Ben die Kasse blockiert, da sich der kleine nicht entscheiden kann, ob er sich nun die XBox wünschen soll oder doch das neue iPhone?!

Die meisten Teenies sollen sich doch ihre Geschenke schon vorher aussuchen..die Eltern sind viel zu überfordert. Wer kennt sich denn schon mit Android, HTC Desire und PS3 Move aus?!

Ich habe das Gefühl in der Schule sind das normale Gesprächsthemen. Ich habe nämlich letztens meinen Neffen aus der Schule abgeholt, dabei bin ich an ein paar Schülern vorbeigelaufen, die gerade in ein Gespräch über die neusten X-Box Spiele vertieft waren.

Wenn ich an meine Weihnachtszeit als Kind zurückdenke, dann kann ich mich an Matchboxautos erinnern und an selbstgestrickte Pullover….Aber heutzutage nimmt die Anzahl der Geschenke und vor allem der Wert der Geschenke immens zu. Da kauft man nicht nur die neue XBox 360, sondern dazu noch Kinect Spiele, die Venom XBox 360 Controller Ladestation (für unendlichen Spielespaß) und eine Rock band 3 Wireless Mustang Pro Gitarre. Hier die fünf besten Geschenke für XBox-Besitzer!

Also normal ist das jedenfalls nicht, auch bei uns in der Familie nicht mehr! Jedes Jahr nehmen wir uns vor, nur noch die Hälfte zu schenken. Klappt natürlich nicht!

 

Oh Plastebaum, oh Plastebaum….

Posted: November 22, 2010 in Uncategorized

…wie weiß ist deine Folie?

Da denkt man sich nichts Schlimmes, wenn man morgens zur Arbeit fährt, ist ganz relaxt und plötzlich sieht man dieses riesige weiße Geschoss auf dem Platz stehen. Ich spreche von diesem überdimensionalen “Tippi” an der Gedächtniskirche. Eigentlich soll es ja ein Weihnachtsbaum darstellen, aber habt ihr euch das mal angesehen????

Ich weiß nicht, was sich die Leute dabei denken, die für die Weihnachtsdeko in Berlin zuständig sind oder zumindest für dieses Gestell.

Ich meine, die letzten Jahre sah er Baum dort an der Gedächtniskirche auch nicht besonders schön aus, aber es ist ja sicherlich auch sehr schwer einen so großen Baum zu finden, der dann auch noch gut aussehen soll. Zumindest war dieser Baum aber ECHT, aus echten Nadeln, mit echtem Holz, so wie ein Weihnachtsbaum eben sein muss!

Ich bin vor allem ein Mensch, der so ganz und gar nicht auf Kitsch steht..und dieser Baum erinnert mich schon sehr daran, zumindest abends, denn am Tag ist er ja nur als große weiße Plane zu erkennen. Ich hoffe nur, dass es eine einmalige Sache ist, denn es wir ja gesagt, dass man dieses Jahr keinen echten Baum hingestellt hat, da am Ku-Damm dieses riesen Hotel gebaut wird und der Baum dort eh nicht lange überleben würde. Meiner Meinung nach keine gute Ausrede…

Nun gut, ich werde mir dieses Jahr auch wieder einen ECHTEN Baum kaufen, auch wenn ich eine nur sehr kleine Wohnung habe. Ich kenne viele Freunde, die sich dann nur einen Plastebaum in ihr Wohnzimmer stellen. Na Halleluja, da könnte ich mir ja gleich einen aufblasbaren Baum kaufen -.-

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Posted: November 13, 2010 in Uncategorized

Da wir ja nun gerade bei Unterhaltungsprogramm für Parties, ruhige Stunden und nettem Beisammensitzen sind, möchte ich an dieser Stelle gleich fortfahren. Denn Weihnachten steht vor der Tür und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Weihnachtsfeier in unserer Firma mit zu organisieren. Ich bin dann eher für die Bespaßung der anderen zuständig und habe deswegen ein bisschen im Netz gestöbert.

Man findet jedes Jahr diverse Gedichte und Geschichten, aber hier habe ich eine besonders tolle wissenschaftliche Erörterung darüber gefunden, ob es denn einen Weihnachtsmann gibt oder nicht! Seht selbst:

Eine wissenschaftliche Betrachtung!

Obgleich die periodisch auftretende Frage nach der Existenz des Weihnachtsmannes wohl nie gänzlich wird geklärt werden können, sollte man dieses Thema, welches die Geister der Nation gerade in der Adventszeit beschäftigt, nicht aus dem täglichen Gedankengut verbannen. Die folgenden Überlegungen sollen dem Leser helfen, sich gezielt mit dem Thema auseinander zu setzen …

 

1)       Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit die Möglichkeit einer der Existenz bisher unbeschriebener fliegender Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

 

2)       Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 Jahren) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl – 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei der durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

 

3)       Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist, (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern, und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt ist (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3000fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Auch wenn der Name “Rentier” hier und da für Verwirrung sorgen mag, ein gewöhnliches, handelsübliche Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

 

4)       Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt: angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein “fliegendes Rentier” (siehe Punkt 1) das zehnfache des normalen Gewichtes ziehen könnte, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht – den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das Vierfache des Gewichtes der Queen Elizabeth.

Tja, das bedeutet dann wohl: wenn es irgendwann mal einen Weihnachtsmann gegeben haben sollte, der Geschenke bringt, dann würde er heute wahrscheinlich eher nicht mehr unter uns weilen.

Haltet die Geschichte also besser von euren Kindern fern, denn ich möchte kein Kind enttäuschen und liebe das leuchten in ihren Augen, wenn sie vom Weihnachtsmann und den vielen Geschenken hören!

 

5)       410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand – dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, etwa so wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

 

Schwarze Geschichten….

Posted: November 6, 2010 in Uncategorized

…und eigentlich “Black Stories” – ich finde die genial! Ein Freund hat das Spiel im letzten Urlaub mitgebracht, damit konnten wir unsere Abende immer sehr gut füllen, wenn wir mal nicht unterwegs waren.

Für all diejenigen, die das nicht kennen: Man findet in einem Kartenstapel eine Reihe von morbiden und kniffeligen Geschichten, die dann in Form von Lateralen gelöst werden müssen. Das heißt, es sind wenige Informationen zu einer sehr, zunächst paradox erscheinenden, Situation oder zu einem bestimmten Ereignis gegeben. Der Rater müssen nun herausfinden, wie es zu diesem Ereignis gekommen ist.

Dabei dürfen aber nur Fragen gestellt werden, die mit “Ja” oder”Nein” beantwortet werden können. Nach und nach verknüpfen sich die Puzzleteile dann zu einem Ganzen und lassen eine richtige Story erscheinen.

Holger Bösch ist übrigens der Vater und Erfinder dieses Spiels. Seit 2004 gibt es diverse Auflagen und Varianten, teils auch sehr makabere Geschichten.

Ich habe mir einige der Spiele gekauft und bin in einer ruhigen Minute, beispielsweise auf einem Geburtstag, immer der Knüller. Da rauchen die Köpfe, da spielt die Fantasie plötzlich eine sehr große Rolle. Und außerdem wächst das Teamgefühl, wenn man gegenseitig die Informationen ergänzt und weiterführt.

Ihr könnt euch ja mal die Seite der Black Stories näher ansehen. Vielleicht kommt ihr ja auch auf den Geschmack und werdet zu kleinen “Detektiven”! ;) (Da kann man sich übrigens auch eine große Auswahl auch einfach kostenlos von der Website holen!)

Spirituismus aus dem Glas

Posted: Oktober 11, 2010 in Uncategorized

Kennt ihr doch auch, oder?! Dieses Spiel eignet sich hervorragend, um Menschen mit spirituellen Kräften zu beeindrucken: Gläser rücken!

Meine ersten Erfahrungen habe ich bei unserer Klassenfahrt in der 9. Klasse gemacht. Ein Mädchen war neu in unserer Klasse und hat uns dieses “Spiel” gezeigt. Wir haben uns alle in einen Kreis gesetzt, ein Glas in die Mitte (verkehrt herum) gestellt, Karten mit Zahlen und Buchstaben um das Glas kreisförmig angeordnet, zwei Schilder mit den Worten “Ja” und “Nein” dazugelegt und natürlich den Raum nur mit einer Kerze beleuchtet.

Klar, ein bisschen mulmig war uns allen schon als sie uns dann die Vorgehensweise erklärte. Allerdings konnten wir das Spiel in einer gewissen Art und Weise nicht ernstnehmen, was aber wohl vielmehr daran lag, dass wir einfach Schiss hatten ;)

Das Spiel wird oft erst einmal aus Neugierde ausprobiert – es kann funktionieren, muss aber nicht. Die Requisiten hatte ich schon aufgezählt. Man legt seine Fingerkupp auf den Glasboden und ruft  in gemeinsamer Runde ein beliebiges oder auch spezielles Geistwesen, etwa: “Guter Geist, wir rufen dich…” Stellt nun jemand eine Frage, wird sich das Glas zögerlich, vielleicht auch schneller, zu den einzelnen Buchstaben bewegen und somit diese Frage beantworten.

Fraglich ist eben, ob man wirklich mit einem Geist kommuniziert oder vielmehr mit seinem eigenen Unterbewusstsein oder seiner Fantasie. Aber es ist eben mal ein etwas anderes Spiel. Trotzdem sollte man aufpassen, dass man nicht abhängig davon wird oder vielleicht sogar Angstzustände mit einhergehen!!!

Das war wieder ein Partyspaß am Wochenende: Als die Stimmung zum Geburtstag meines Freundes schon sehr gut war, doch die Gesprächsthemen langsam ausgingen, habe ich mein neu erworbenes Buch, dass ich im Internet gefunden habe, aus der Tasche gezaubert.

Ich habe auch an alle anderen Utensilien gedacht, denn man braucht nicht nur das Buch, sondern auch eine Tüte Gummibärchen. Wozu das?! Tja…also das Buch nennet sich: ” Das Gummibärchen Orakel” mit dem Untertitel ” Sie ziehen fünf Bärchen aus der Tüte. Und wissen alles über ihre Zukunft!”

Da musste ich natürlich sofort zuschlagen, denn ich hab mir das sehr lustig vorgestellt. So weit so gut, jedenfalls habe ich mir meinen ersten Patienten geschnappt und ihn mit geschlossenen Augen fünf Gummibären aus der Tüte ziehen lassen. Im Normalfall zieht man fünf verschiedene Farben, manchmal aber auch nicht. Im Buch muss man nur noch nachschlagen, was die Farbkombinationen bedeuten.

Beispielsweise steht die Kombination ” 2x rot, 2x gelb und 1x orange für: Aggressivität, Widerstand, Heiterkeit. Man findet noch einen Text dazu und natürlich die Deutung der Zukunft. Das kann sehr lustig werden, wenn man wirklich gewissen Parallelen zwischen den Menschen und seinen gezogenen Bärchen findet.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die eine Kooperation mit den Goldbären von Haribo haben. Da macht nicht nur das Naschen Spaß, sondern folgt auch getreu dem Motto: Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso!

Wer sich das Buch nicht kaufen möchte, der findet solch ein Orakel auch im Internet. Meiner Meinung nach allerdings nur halb so lustig und wer hat schon auf jeder Party einen PC zur Hand?!